Was ist systemische Paartherapie?

Die Nachfrage nach systemischer Paartherapie hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Komplexe gesellschaftliche und soziale Entwicklungen wirken auf Paare ein. Die Ansprüche an Partnerschaften haben sich stark verändert und Paare stehen enorm unter Druck.

Oft schaffen Paare den Weg aus der Krise nicht allein. Wir wünschen uns im guten Kontakt zueinander zu bleiben, was sich aber gar nicht so einfach umsetzen lässt, da die vielen Herausforderungen des Alltags und Zusammenlebens uns wenig Energie und Raum lassen, um gut auf uns und den Partner zu achten.

Job, Haushalt, Kinder, Freunde und Familie aber auch Themen wie zum Beispiel Krankheiten, Ängste und Verlust, sind nur einige von vielen möglichen Belastungen, die sich unmittelbar auf unsere Beziehungen auswirken.

Die systemische Paartherapie stellt in Abgrenzung zu anderen Formen der Psychotherapie eine weitere wichtige Form dar. Systemische Paartherapeuten betrachten Probleme eines Individuums nicht abgegrenzt vom Rest, sondern sehen immer beide Partner am Entstehen von kritischen Situationen beteiligt. Meine systemische Haltung ist von Allparteilichkeit gekennzeichnet. Das bedeutet, dass ich in den Gesprächen beide Sichtweisen gut verstehen möchte und daher mal die Perspektive des einen in den Fokus nehme, um mich dann der des anderen zuzuwenden.

Für Ihre gemeinsame Entwicklung werden wir gemeinsam Ihre vorhandenen Ressourcen wiederentdecken und sie für die derzeit anstehende Herausforderung und als Chance für einen neuen Weg nutzbar machen.

Hierzu nutze ich in meiner Arbeit unterschiedlichste Elemente des systemischen Ansatzes aber auch Einflüsse aus Gestalttherapie, Psychodrama, Mediation oder der systemischen Sexualtherapie. Verschiedenste Kommunikationstechniken, die Arbeit mit inneren Anteilen und die integrative systemische Paartherapie sind zudem weitere, hilfreiche methodische Komponenten.

So ist der Ablauf einer systemischen Paartherapie